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Herzlich Willkommen auf unserer Informationsseite zum Thema Schafzucht.
Wir halten seit Juni 1981 Schafe in der Hobbyzucht. Ab Januar 2004 sind wir mit einem Dorperbock G1 und weiblichen Tieren in die Verdrängungskreuzung eingestiegen. In den nachfolgenden Monaten haben wir durch Zukauf von Herdbuchtieren unsere Zucht aufgebaut und sind seit Januar 2006 Mitglied in der Bayerischen Herdbuchgesellschft für Schafzucht. Weiterhin sind wir Mitglied im Verein Dorperschafe Deutschland e.v. Internet: www.dorperschafe-deutschland.de
Auf den Bayerischen Zentrallandwirtschaftsfesten 2008,2012 und 2016 in München stellten wir mit Erfolg aus.
Das Dorper - eine Kurzbeschreibung
Das Dorper ist ein schwarzköpfiges, hornloses Schaf. Es ist mittelgroß mit langem breiten Rücken, tiefer Brust und starker Keulenausbildung und liefert einen hervorragenden Schlachtkörper. Dorper zeichnen sich durch ausgeprägtes Anpassungsvermögen, die Bereitschaft neben Gras auch Strauch und Buschwerk zu beweiden, ganzjährige Fruchtbarkeit, problemlose Geburten, vitale Lämmer und beste Muttereigenschaften aus. In der Regel brauchen Dorperschafe nicht geschoren zu werden, da sie ihr Vlies im Sommer abwerfen. Die Dorperrasse entstand in Südafrika aus einer Kombinationskreuzung der englischen Fleischrasse Dorset Horn mit dem in Afrika beheimateten Blackhead Persian (Somalischaf). Mit dieser Kreuzung wurde bezweckt, die guten Wachstums- und Schlachtkörpereigenschaften der englischen Leistungsrasse mit der Anspruchslosigkiet und Hitzetoleranz des Steppenschafes zu kombinieren. Das Dorperschaf gilt als reines Fleischschaf, bei dem das Vlies den alleinigen Zweck erfüllt, in der kalten Jahreszeit Schutz vor Kälte und Nässe zu gewähren. Zu Beginn der warmen Jahreszeit werfen die Tiere ihr mischwolliges Vlies ab. Damit entfällt die Notwendigkeit der jährlichen Schur. Männliche Tiere erreichen im alter von einem Jahr ein Gewicht von 75 bis über 85 Kilogramm. Ausgewachsen werden sie 110-120 kg schwer. Dorperschafe fressen weniger selektiv als andere in Südafrika beheimatete Schafrassen. Sie beweiden auch minderwertige Gräser, Büsche und Sträucher. Infolge der gering ausgeprägten Saisonalität können die Tiere bis zu zweimal im Jahr lammen bei einer durchschnittlichen Wurfgröße von 1,5. Seit 1995 gibt es Dorperschafe in Deutschland. Sie stammen aus Eliteherden der östlichen Kapprovinz und dem Oranje-Freistaat Südafrikas und wurden unter der Leitung von Dr. Holtz, Universität Göttingen, als tiefgefrorene Embryonen importiert.
Die Rasse Dorper entstand in Südafrika aus der Kreuzung von Somali-Schwarzkopf (Blackhead Persian) mit verschiedenen schwarzköpfigen englischen Wollschafrassen. Heute werden weltweit zwei Farbschläge gezüchtet: schwarköpfige und weißköpfige Dorper. Der Dorper ist ein kleines bis mittelgroßes Haarschaf im Fleischtyp, mit guten Muttereigenschaften, mit gedrungenem Körperbau und kurzen Gliedmaßen.
Zuchtziel:
- Widerstandskraft, Gesundheit, frei von Erbfehlern, gutes Anpassungsvermögen - Langlebigkeit, lange Nutzungsdauer - Fähigkeit hoher Raufutteraufnahme und –verwertung - Erzeugung von Qualitätslämmern von über 40 kg LG bei der Schlachtreife, gute Fleischleistung Ablammung: Ablammungen im Abstand von 8 Monaten sind das ganze Jahr möglich. Fruchtbarkeit: 2,0-2,25 Lämmer pro Muttertier und Jahr werden angestrebt Standard/Gesamterscheinung
1. Typ
Körper harmonisch, voll- bis sehr vollfleischig, mit gedrungenem Wuchs, ausgeprägte Geschlechtsmerkmale; gesundes Euter; beim Bock sollte der Hodensack nicht zu lang sein; Mindestmasse und Gewichte für ausgewachsene Tiere: Widerristhöhe: ♂ 65 cm, Gewicht: ♂ 80-120 kg Widerristhöhe: ♀ 60 cm, Gewicht: ♀ 50-80 kg Kopf und Hals: Kopf stark und lang, mit grossen Augen, starke Nase, starke, wohlgeformte Maulpartie; Zahnstellung auf- oder anliegend; ausgebildete Hornbasis oder kleine Hornstummel häufig aber unerwünscht; braune Pigmentierung am Kopf kommt vor; Ohren mittellang und waagrecht getragen; Hals voll bemuskelt mit Schulter und Widerrist gut verbunden. Brust, Widerrist, Rücken: Brust breit microgaming slots online, mit guter Rippenwölbung; Schulter anliegend; Widerrist breit und geschlossen. Gerade obere Linie, Rücken breit und lang; Lende breit, kräftig und gut bemuskelt; gute Flankentiefe; Becken mittellang und breit. Keule tief und gut bemuskelt.
2. Fundament
Gliedmassen, Stellung und Gang: Gliedmassen, eher fein, gut gestellt, Sprunggelenke leicht gewinkelt; Fesseln mittellang, gut getragen; gesunde Klauen, leicht gespreizt; korrekter Stand und Gang.
3. Behaarung / Wolle / Farbe / Pigmente
Im Sommer eine Kurzhaardecke (Kemp mit Unterwolle) und im Winter ein 3-5 cm starkes Wintervlies aus rauer Wolle. Das Wintervlies muss bis Ende Mai restlos auf natürlichem Wege gewechselt sein. Fellfarbe nach Rassestandard: Entweder weiß mit schwarzem Kopf wobei braune Pigmentierung geduldet wird oder rein weiß Unerwünscht sind: Exemplare ohne Winterfellwechsel Wollstreifen auf dem Rücken, der nicht abgeworfen wird bewollte Unterbauch und Beine durchgetretene Fesseln und Fehlstellung Kiefer und Zahnfehler Zwergwuchs Gehörn und Hornstummel




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